Presseberichterstattung zur Unterschriftenaktion der AsF und Jusos gegen das Betreuungsgeld

Zur Unterschriften-Aktion der AsF und Jusos aus Stadt und Kreis Aachen ist heute ein entsprechender Artikel in der „Eschweiler Filmpost“ erschienen, den ich an dieser Stelle ungekürzt und unverändert wiedergebe:

SPD sammelt Unterschriften gegen das geplante Betreuungsgeld
Eschweiler. Die SPD, die Jusos und die AsF setzen sich seit Jahren für den Ausbau von Plätzen in Kindertagesstätten ein. Das geplante Betreuungsgeld, das den Staat nach Schätzung der SPD voraussichtlich zwei Milliarden Euro jährlich kosten würde, sehen die Sozialdemokraten daher viel sinnvoller im Ausbau der Betreuungsinfrastruktur und Kindertagesstätten investiert.

„Neue Ungerechtigkeit“
Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, sammeln die Jusos und die AsF aus Stadt und Kreis Aachen derzeit in der Städteregion Unterschriften, die sich gegen die Einführung des Betreuungsgeldes wenden. Die Unterschriftenlisten wurden jetzt in Aachen symbolisch an Ulla Schmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages und Bundesministerin a.D., übergeben. Für die Sozialdemokraten gibt es mehrere Gründe gegen das Betreuungsgeld:

Zum einen diene dieses nicht dem Kindeswohl, weil Eltern dafür bezahlt werden sollen, dass sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken. „Damit werden Kinder von frühkindlicher Bildung, die unter anderem soziale Kompetenzen und die Sprachentwicklung fördert, ferngehalten“, sagt Kristina Klinkenberg, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Kreis Aachen. Außerdem schaffe das Betreuungsgeld nur neue Ungerechtigkeit. „Hartz-IV-Empfänger profitieren nicht davon.“ Bezieher des Arbeitslosengelds II sollen zwar Betreuungsgeld erhalten, dieses werde aber mit ihren anderen Bezügen verrechnet.

„Aus diesen Gründen hoffen wir, dass noch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf unseren Listen gegen das Betreuungsgeld unterschreiben.“

Der Orginal-Artikel kann hier eingesehen werden.